[Rezension] Das tiefe Blau der Worte - Cath Crowley


Preis: 17,99 €
Einband: Gebundene Ausgabe 
Seitenanzahl: 400
Meine Wertung: 6 Punkte
Reihe: Einzelband 
Verlag: Carlsen

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Inhalt
Rachel und Henry waren mal beste Freunde und verbrachten Tage und Nächte in der gemütlichen Buchhandlung von Henrys Familie. Bis Rachel aus der Stadt wegzog und Henry einen Liebesbrief hinterließ – während Henry mit Amy unterwegs war. Nun ist Rachel zurück und arbeitet wieder in der Buchhandlung, zusammen mit Henry, den sie am liebsten nie wiedersehen würde. Und während sich im Laden Dramen ereignen und Liebespaare finden, geben sie einander wieder Halt in einer Welt, in der es zum Glück Bücher gibt. Und Worte. Und eine zweite Chance.

Charaktere
Rachel ist ein sehr depressives und stures Mädchen. Sie hat kein Selbstwertgefühl und ist auch sehr zurückgezogen. Des Weiteren ist sie sehr loyal und tapfer. Sie ist sehr unsicher und doch sehr liebevoll. Außerdem ist sie sehr fürsorglich. Sie ist sehr verletzt und fühlt sich einsam.

Henry ist ein sehr ignoranter und Scheuklappen tragender Junge. Er ist sehr unsicher und klammert sich sehr an Amy. Doch ist er auch sehr fürsorglich und gleichzeitig egoistisch. Er ist wahnsinnig stur und total auf Amy fokussiert. Des Weiteren ist er sehr verletzend.

Meine MeinungDie Idee der Geschichte ist sehr genial. Auch die Sache mit den Briefen gefällt mir sehr gut. Es war aber anstrengend zu lesen. Die Protagonisten haben sich mir nicht geöffnet und ich konnte keine Verbindung zu den Charakteren und zur Geschichte aufbauen. Es war sehr zäh und auch richtig vorhersehbar. 

Zur Autorin
Cath Crowley erzählt schon ihr ganzes Leben lang gern Geschichten, hat sie aber nie aufgeschrieben – bis sie von Australien nach Europa zog und begann, ihrem Bruder Anthony Briefe zu schreiben. Er montierte diese Briefe zu einem Musical und das war der Auftakt ihrer Schriftstellerkarriere. Heute lebt und schreibt Cath Crowley in Melbourne. Für Graffiti Moon wurde sie vielfach ausgezeichnet. Inspiriert wird sie durch Autoren wie Helen Garner, Daniel Kitson, Karen Russell und John Green. 
Claudia Feldmann, geboren 1966, studierte Literaturübersetzen in Düsseldorf und übersetzt seit mehr als zehn Jahren aus dem Englischen und Französischen. Unter anderem hat sie Eoin Colfer und Ewan Morrison ins Deutsche übertragen.


Empfehlung
Wenn euch das Thema interessiert, dann holt euch das Buch und lest es!

Bewertung
Ich gebe dem Buch 6/10 Punkte.



Eure Mii

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