Samstag, 17. Juni 2017

Rezension Das Glück hat vier Farben - Lisa Moore


Preis: 16,99 €
Einband: Gebundene Ausgabe
Seitenanzahl: 368
Meine Wertung: 6 Punkte
Reihe: Einzelband

Verlag: Sauerländer
Übersetzer/in: Maren Illinger
Sofort kaufen?

Inhalt
Seit sie denken kann, ist die sechzehnjährige Flannery in Tyrone verliebt. Aber wann genau ist aus ihrem Sandkastenfreund ein Rebell und der coolste Junge der Schule geworden? Flannery, die sich oft in den Erinnerungen daran verliert, wie einfach früher alles war, beobachtet mit Erstaunen, wie die Welt um sie herum immer schneller kreist. Doch dann kommt ihr für ein Schulprojekt eine folgenreiche Geschäftsidee: Sie fertigt Liebestränke für die Mitschüler an – und ein regelrechter Hype wird ausgelöst. Plötzlich geht das Gerücht um, dass die bunten Mixturen tatsächlich wirken ...

Charaktere
Flannery ist ein sehr vorbildliches Mädchen. Sie muss ziemlich zurückstecken und fühlt sich sehr vernachlässigt. Des Weiteren wird sie ein wenig wie Dreck behandelt. Flannery wird auch von ziemlich vielen ausgenutzt und sie ist trotzdem ein liebes Mädchen und sehr fürsorglich.

Mirinda ist eine unaufmerksame Frau. Sie versucht ein gute Mutter zu sein. Des Weiteren hat sie ihren Kopf über den Wolken und ist immer etwas unbeteiligt.

Meine Meinung
Die Rückblenden haben mich ziemlich in meinem Lesefluss gestört und es wäre definitiv mehr Potential da gewesen, welches leider nicht genutzt wurde. Die Themen, die die Autorin verwendet hat, sind gut gewählt und wurden auch gut zur Geltung gebracht. 

Beim Inhalt gefällt es mir, dass man gut sieht, wie materiell und egoistisch die Menschen geworden sind. Es zeigt auch, wie schwer es für ärmere Kinder ist, die Nebenkosten des Schulbesuchs zu decken. 

Zur Autorin
Lisa Moore wurde 1964 in St. John’s, Kanada, geboren, wo sie auch heute noch lebt. Sie studierte Kunst am Nova Scotia College of Art and Design und hat mehrere Kurzgeschichten und Romane veröffentlicht, für die sie vielfach ausgezeichnet wurde, u.a. mit der Nominierung für den Man Booker Prize. ›Das Glück hat vier Farben‹ ist ihr erster Roman für Jugendliche.

Empfehlung
Wenn ihr ein tolles und leichtes Buch lesen wollt, in dem es ein wenig um Armut und Enttäuschung geht, dann seid ihr bei dem Buch auf jeden Fall an der richtigen Adresse. 


Bewertung
Ich gebe dem Buch 6/10 Punkte, da das Potenzial in meinen Augen einfach nicht ausgeschöpft wurde und mich auch die Rückblenden sehr gestört haben.

Danke an den Sauerländer Verlag für das Rezensionsexemplar!


Eure Mii

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen